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B2B Lead-Generierung: So machen Sie aus Besuchern zahlende Kunden

Jascha Hessenkamp
2 Min. Lesezeit
B2B Lead-Generierung: So machen Sie aus Besuchern zahlende Kunden

Traffic (Besucher auf der Webseite) wird maßlos überschätzt. Es ist ein reiner Eitelkeits-Wert. Was bringt es Ihnen, wenn 5.000 Menschen im Monat Ihre B2B-Webseite besuchen, aber am Ende des Monats niemand das Kontaktformular ausgefüllt hat?

Die wahre Kunst im digitalen Marketing heißt Lead-Generierung. Wie schaffen wir es, dass ein anonymer Besucher Ihnen freiwillig seinen Namen, seine Firma und seine Telefonnummer hinterlässt?

In diesem Beitrag zeige ich Ihnen die praxiserprobten Taktiken, die wir für unsere Kunden in Hannover erfolgreich einsetzen.

Das Prinzip des “Tausches”

Im B2B-Bereich kauft niemand spontan eine Maschine für 50.000 Euro oder eine IT-Betreuung für 2.000 Euro im Monat. Der Kaufprozess ist lang und von Vertrauen geprägt.

Wenn Sie einfach nur “Kontaktieren Sie uns” auf Ihre Seite schreiben, ist die Hürde für den Erstkontakt viel zu hoch. Warum sollte der Besucher sofort seine Daten preisgeben? Sie müssen ihm einen Gegenwert bieten.

1. Der Lead-Magnet (Soft Conversion)

Bieten Sie hochwertiges Wissen gegen Kontaktdaten an. Das kann ein Whitepaper, eine Checkliste oder eine Fallstudie sein, die exakt ein schmerzhaftes Problem Ihrer Zielgruppe löst. Beispiel für einen Steuerberater: “Kostenlose Checkliste: 7 Fehler bei der GmbH-Gründung, die Sie zehntausende Euro kosten.” Der Besucher trägt seine E-Mail ein, Sie haben den Lead und können Vertrauen aufbauen.

2. Die Potenzialanalyse (Hard Conversion)

Statt eines generischen Kontaktformulars, bieten Sie etwas Konkretes an. Ein Angebot wie “Kostenlose Erstberatung” ist okay, aber “Wir analysieren Ihr IT-Netzwerk kostenlos auf Sicherheitslücken” ist weitaus spezifischer und wertvoller.

Der Kunde hat das Gefühl, etwas von echtem Wert (eine Analyse) zu erhalten, anstatt nur an einen Vertriebler vermittelt zu werden.

Reibung reduzieren

Jedes zusätzliche Feld in einem Formular senkt die Conversion-Rate (die Wahrscheinlichkeit, dass jemand absendet). Fragen Sie im ersten Schritt wirklich nur das ab, was Sie für die Kontaktaufnahme zwingend benötigen. Name, E-Mail, Telefon. Den Rest können Sie im ersten Gespräch klären.

Zudem müssen Formulare und Buttons immer und überall auf der Webseite leicht erreichbar sein. Nutzen Sie “Sticky-Buttons” (Buttons, die beim Scrollen am Rand mitwandern), um die Hürde so gering wie möglich zu halten.

Fazit

Machen Sie aus Ihrer Webseite einen digitalen Trichter. Führen Sie den Besucher logisch von seinem Problem über Ihre Lösung hin zu einem unwiderstehlichen, kostenlosen ersten Schritt.

Wenn Sie Ihre B2B-Seite auf diese Conversion-Mechanismen trimmen, werden aus anonymen Besuchern plötzlich warme, kaufbereite Leads.

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