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Responsive Design: Warum ein verschobenes Logo Sie Aufträge kostet

Jascha Hessenkamp
2 Min. Lesezeit
Responsive Design: Warum ein verschobenes Logo Sie Aufträge kostet

Stellen Sie sich vor, Sie haben ein wichtiges Geschäftsessen in einem teuren Restaurant in Hannover. Das Essen ist hervorragend, der Wein exzellent. Aber als der Kellner Ihnen die Rechnung bringt, ist diese auf einen schmierigen, zerknüllten Zettel gekritzelt.

Was bleibt von diesem Abend hängen? Der schmutzige Zettel. Der professionelle Eindruck ist in einer Sekunde zerstört.

Genau so fühlt es sich für einen B2B-Kunden an, wenn er Ihre Webseite auf seinem Smartphone öffnet und das Firmenlogo verschoben ist, der Text über den Rand hinausragt oder der Button zum Kontaktieren nicht klickbar ist.

Der Mythos vom “B2B wird nur am PC gesucht”

Früher hieß es: “Unsere Einkäufer sitzen im Büro am PC, das Smartphone ist für uns nicht wichtig.”

Diese Zeiten sind längst vorbei. Einkäufer, Geschäftsführer und Handwerker sind permanent mobil. Eine erste Google-Suche nach einem Dienstleister findet oft in der Bahn, beim Mittagessen oder im Wartezimmer statt.

Die Zahlen lügen nicht: Über 60% des globalen Web-Traffics ist mobil. Wer diesen ersten mobilen Eindruck verpatzt, wird am Desktop gar nicht erst wieder aufgerufen.

Mehr als nur “es passt sich an”

Responsive Design bedeutet nicht nur, dass die Webseite auf einem kleinen Bildschirm irgendwie angezeigt wird. Es bedeutet, dass das Nutzererlebnis perfekt auf das Endgerät abgestimmt ist:

  1. Finger statt Maus: Buttons müssen so groß sein, dass man sie mit einem Daumen problemlos treffen kann, ohne versehentlich auf den falschen Link zu klicken (Mindestens 44x44 Pixel).
  2. Keine endlosen Texte: Was am großen Bildschirm wie ein kurzer Absatz wirkt, ist auf dem Smartphone eine endlose Textwand. Mobil müssen Texte noch kürzer und prägnanter sein.
  3. Click-to-Call: Auf dem Smartphone will niemand eine Telefonnummer abschreiben. Ein Klick auf die Nummer muss sofort den Anruf starten.

Google straft unbarmherzig ab

Seit einiger Zeit nutzt Google den sogenannten “Mobile-First Index”. Das bedeutet: Google bewertet Ihre Webseite ausschließlich danach, wie gut sie auf dem Smartphone funktioniert. Wenn Ihre mobile Seite langsam oder verschoben ist, ranken Sie auch am Desktop schlecht.

Testen Sie Ihre eigene Webseite jetzt auf Ihrem Handy. Wenn Sie auch nur an einer Stelle zoomen müssen, um etwas lesen zu können, kostet Sie das jeden Tag bares Geld. Wir bei Hessenkamp Media entwickeln konsequent Mobile-First, damit Ihr digitaler Auftritt auf jedem Gerät glänzt.

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